Birgit Pircher


Ars Viva I

             Frühbarocke Musik für Gesang, Blockflöte, Dulzian und Cembalo


                                                                                                                                                                                                               ©Karheinz Sollbauer

     Youtube:

     Das Blut Jesu Christi von Heinrich Schütz 

    Der Herr ist groß und sehr löblich von Heinrich Schütz


Programm

Musikalische Reise in`s Venedig des 17. Jahrhunderts

 

 Girolamo Frescobaldi(1583-1643)                Sonata a basso, sopran e continuo

 Heinrich Schütz (1585-1672)                         Das Blut Jesu Christi

 Claudio Monteverdi (1567 – 1643)                Sancta Maria

 Gio. Battista Fontana (1571 – 1630)              Sonata sesta a flauto e continuo

 Giacomo Carissimi (1605-1674)                    O dulcissime Jesu

 Heinrich Schütz                                               Der Herr schauet von Himmel

                                                                           Bringt her dem Herren

 Paolo Quagliati (ca 1555 – 1628)                   Toccata ottavo modo

 Giovanni Legrenzi (1626-1690)                     Sonata a due sopran e fagotto:

                                                                           La Foscari

 Giovanni Gabrieli (1578- 1612)                     Canzon prima

 Gio. Antonio Bertoli (1598 – dopo 1645)      Sonata sesta a fagotto solo e continuo

 Alessandro Grandi (um 1577 - 1630)            O quam tu pulchra es

 Heinrich Schütz                                              Der Herr ist  groß und sehr löblich

 Dario Castello (ca 1590 – ca 1658)                Sonata ottava libro primo 

                                                                          a sopran, fagotto e continuo

 Gio. Batista Riccio (ca 1537 – 1627)            Jubilent omnes


Inhalt :

Die Ursprungsform der instrumentalen Sonate trat in Venedig gegen Ende des 16. Jahrhunderts dank den Organisten und Violinisten auf, die im Dienst der Domkapelle von San Marco standen. In einer experimentellen Phase entfaltete sich – durch das freie improvisatorische Spiel der Oberstimmen – der Prototyp der sogenannten Triosonate. Ihr Hauptmerkmal bestand in der Zusammensetzung aus zwei Melodieinstrumenten und dem Basso Continuo. Kontrapunktische und rhythmisch-melodische Elemente sowie einige tänzerische Einflüsse machten diesen Kompositionsstil aus.

Die Musiker dieser Zeit zeichneten sich durch hohe Experimentierfreude aus. Zu dem Kreis dieser Komponisten gehören in erster Linie Monteverdi, Castello, Marini, Fontana und Quagliati. Sie wirkten in Venedig, das zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert das bedeutendste Zentrum für die Herausgabe musikalischer Erzeugnisse war. Die Experimentierfreude strahlte auch auf Musiker anderer Regionen aus (z. B. Riccio).

Als Vorbild für die instrumentalen Ausdrucksformen diente der damalige Vokalstil. Schon in dem berühmten Werk „La Fontegara“ (1535) erklärte Silvestro Ganassi, Hofmusiker des Dogen sowie Viola da Gamba- und Blockflötenspieler, wie Instrumente die menschliche Stimme imitieren sollten. Die solistischen Blasinstrumente bei Ars Viva Blockflöte und Fagott (Dulzian) nehmen aus diesem Grund Wesenszüge eines raffinierten Sängers an.

Das Konzertprogramm beinhaltet hauptsächlich italienische Komponisten des frühen 17. Jahrhunderts. Die Stücke beginnen mit einer ausgesprochen melodischen Phase und führen zu Momenten großer Virtuosität. Sie münden in ausdrucksstarken Höhepunkten und beinhalten vielfältige Tempowechsel.

Ein weiteres Merkmal der Musik, die in diesem Programm erklingt, sind Formen sogenannter „Diminutionen“. D. h. nachdem man die Originalversion einer Melodie gehört hat, zeigen sich im Laufe einer Komposition ein Thema oder ein Motiv mit proportional verkleinerten Notenwerten.

Die Blockflöte, gespielt von Birgit Pircher, präsentiert sich durch unterschiedliche Größen in ihrer beeindruckenden Vielfalt. Das in der Renaissance entstandene Prinzip der Variation von Sopran, Alt und Tenor erlaubt dem Zuhörer alle Schattierungen und verschiedenen Klangfarben dieses so flexiblen und raffinierten Instruments wahrzunehmen.

Der Dulzian, gespielt von Paolo Tognon, erzeugt eine weiche und warme Klangfarbe. Er kommt der menschlichen Stimme sehr nahe und ist von dieser auch inspiriert. Unter den Komponisten des Programms befinden sich namhafte Fagottisten, z. B. Bertoli und De Selma. Sie standen im engen Kontakt mit den in ihrer Zeit gefeierten Kapellmeistern von San Marco und ebenso mit hochrangigen Vertretern ihrer Zunft in Spanien, Deutschland und den Niederlanden.



Ars Viva II

Weltliche Barockmusik für Gesang, Blockflöte und Cembalo

                                                                                                                                                                             © Karlheinz Sollbauer


Programm


Antonio Vivaldi (1678-1741)             All’ombra di sospetto

RV 687 Kantate für Voice-flute in D, Mezzosopran und Basso continuo


Mr. Eccels (16 Jh.)                             Division on the ground

Altblockflöte Stanesby in F und Cembalo


John Dowland (1563 – 1626)             Come again: Sweet love doth now invite

                                                             Who ever thinks or hopes af love

Mezzosopran und Tiorbino


John Adson (1587 – 1640)                 Twenty-One Masque Dances:1. Adsonns Maske 1621

Ganassi Flöte in G und Tiorbino


John Dowland (1563- 1626)              Can she excuse my wrongs

(The Earl of Essex’s Galliard)


Henry Purcell (1659 – 1695)             Ground in do minore

Cembalo solo


Georg F. Händel (1685 – 1759)        Mi palpita il cor – HWV 132

Kantate für Alt, Voice flute in D und Basso continuo


Thomas Tollet (? – 1696)                 Tollet’s Ground

Sopranblockflöte Ganassi in C und Cembalo


Anonymus

/ arrangiert von Marco Vincenzi:  La biondina in gondoleta

3 canzoni da battello in dialetto   

veneziono                                          Son stuffo de sto caldo

                                                          A sta gramma vedovella



Inhalt:

In das Zentrum der Musik dieses Konzerts rückt die Darstellung von profanen Hirtenszenen, venezianischem Alltag und vor allem von universalen Affekten, v. a. Liebe, Schmerz und Trauer. Instrumentale Zwischenspiele im Genre Englischer Grounds spannen den Bogen über kantable Werke, die mit ihren gefühlvollen Interpretationen das Hauptaugenmerk des Programms bilden.

Im ersten Werk, der KantateAll`ombra di sospetto“ von Antonio Vivaldi, wird der Affekt der Eifersucht in etlichen Koloraturen plastisch dargestellt.

Drei Renaissance-Lieder von John Dowland erzählen von einem Protagonisten, der unter zurückgewiesener Liebe leidet. Die überwiegende Grundstimmung zeichnet sich durch Melancholie aus. Jedoch bricht immer wieder der kämpferische Geist des Liebenden hervor, der nicht so schnell aufgeben will.

Die Qualen einer unerfüllten Liebe beschreibt auch Georg Friedrich Händel in der Kantate Mi palpita il cor“. Als Stilmittel verwendet er vermehrt Seufzermotive. In den Koloraturen der Gesangsstimme zeigt sich, wie aufgewühlt die Seele des Liebenden ist.

Als kleine Kostbarkeit präsentieren Ihnen die Musiker drei „Canzoni da battello“. Die sogenannten „Gondellieder“ – deren Komponisten unbekannt sind – besingen verschiedene Facetten des Alltags. Das bekannte „La biondina in gondoletta“ beschreibt eine Frau, welche während der Gondelfahrt zusammen mit ihrem Liebsten immer wieder einschläft. Im Scherzlied „Son stuffo de sto caldo“ beschwert sich die Hauptfigur über die Hitze des Sommers und lobt den Winter in den höchsten Tönen.

Der Zyklus der drei „Canzoni da battello“ schließt mit dem Lied „A sta gramma vedovella“, in dem eine junge Witwe um die Gunst junger Männer wirbt. Aus ihnen allen will sie sich einen neuen Ehemann aussuchen, der u. a. die Vorzüge aufweisen soll, gut genährt, munter und nicht eifersüchtig zu sein.



Ars Viva III

Geistliche Barockmusik für Gesang, Blockflöte und Cembalo

                                                                                                                                       ©Karlheinz Sollbauer


Programm

„Singen ist das Fundament zur Musik in allen Dingen“

Kantaten und Arien von Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann

für Mezzosopran, Blockflöte und Claviorgano



Die Musiker/ I musicisti


   Sophia Andrich, Mezzosopran


                                                                             ©Karlheinz Sollbauer


Die Girlaner Mezzosopranistin schloss 2009 das Lehramtsstudium am Mozarteum Salzburg/ Innsbruck mit Auszeichnung ab. Sie absolvierte die Fächer Musikerziehung, Psychologie/ Philosophie und Instrumentalmusikerziehung (Gitarre bei Prof. Maria-Isabel Siewers-de Pazur). Das Studium der Gesangspädagogik (Gesang bei Gabriele Erhard) schloss sie im Juni 2012 ebenfalls mit Auszeichnung ab.

Sie war aktive Teilnehmerin an Meisterkursen und Workshops unter der Leitung der Gesangspädagogen Lucille Villeneuve-Evans (CAN), Henriette Meyer-Ravenstein (D), Ks Brigitte Fassbaender und Kurt Widmer (CH).

Konzerte als Solistin gibt sie im Duo mit Gitarre (Helga Bohnstedt) oder Klavier/ Orgel. Sie ist Solistin bei Festtagsmessen sowie Kirchenkonzerten.

Aktives Mitglied war sie u. a. beim Extrachor des Tiroler Landestheaters und beim Kammerchor Innsbruck. Ihre rege Konzerttätigkeit in verschiedenen Vokalformationen pflegt sie weiterhin mit großer Leidenschaft, insbesondere mit dem Vokalensemble AllaBreve (Brixen).

Derzeit unterrichtet sie Gitarre an der Musikschule Überetsch und ist als Stimmbildnerin bei den Chören des Südtiroler Chorverbandes tätig.


La mezzosoprano sudtirolese concludeva i suoi studi di pedagogia della musica (per scuole medie e scuole superiori), pedagogia di psicologia e filosofia e pedagogia della musica strumentale (chitarra con prof.a Maria-Isabel Siewers-de Pazur) nel 2009 con il massimo dei voti. Nel 2011 conseguiva la laurea breve di pedagogia del canto (con Gabriele Erhard), anche questa con il massimo dei voti.

Frequentava corsi di perfezionamento con Lucille Villeneuve-Evans (CAN), Henriette Meyer-Ravenstein (D) e Ks Brigitte Fassbaender e Kurt Widmer (CH).

Dà dei concerti come solista in diverse formazioni: Ensemble „Ars Viva“ con flauto dolce (Birgit Pircher) e clavicembalo (Marco Vincenzi), duo con chitarra (Helga Bohnstedt), duo con diversi pianisti e organisti. Sophia Andrich canta anche come solista in diversi concerti di musica sacra.

Ha fatto parte del coro del teatro stabile del Tirolo del Nord („Extrachor des Tiroler Landestheaters“), nel coro da camera di Innsbruck („Kammerchor Innsbruck“). Partecipa regolarmente a concerti in formazioni vocali, specialmente nel „Vokalensemble AllaBreve“ di Bressanone.

Insegna chitarra nella scuola musicale dell'Oltradige e dà lezioni di canto a numerosi cori dell' associazione coristica sudtirolese.



                              Birgit Pircher, Blockflöte


                                                                                                                                                    ©Karlheinz Sollbauer


Birgit Pircher begann ihr Blockflötenstudium am Konservatorium „Claudio Monteverdi“ Bozen und erlangte das Diplom im Jahr 2000. Danach setzte sie ihr Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Rahel Stoellger fort. 2005 beendete sie ihr Studium mit Auszeichnung.

Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, unter anderem bei Carsten Eckert, Dorothee Oberlinger, Dan Laurin, Daniel Brüggen, Han Tol, Peter Van Heyghen und Carin van Heerden.

Rege Konzerttätigkeit als Solistin und in unterschiedlichen kammermusikalischen Formationen, u. a. mit Ensemble Harmonia Suavis und Ars Viva (Musik des 17. und 18. Jahrhunderts), Trio NaDai (Jazz, Baroque and more ...) sowie `s Spinnradl (Volksmusikgruppe).

Auftritte bei Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Forum Musik Kaltern, Klangdom Brixen, Festival di Pasqua (Rom), Festival Ludoviciano di Viadana. Förderung der Provinz Bozen für das Ensemble Arsrosa in den Jahren 2012/2013. Teilnahme an Filmaufnahmen (Rai) und im Film „Arcomai. Die Farben der Musik“ (2013) von Helmuth Lechthaler und Lucia Von Mörl.

Birgit Pircher beschäftigt sich intensiv mit dem zeitgenössischen Repertoire für Blockflöte. Sie unterrichtet am Institut für Musikerziehung an den Musikschulen Lana und Ulten. 


Birgit Pircher, ha iniziato gli studi di flauto dolce presso il conservatorio „C. Monteverdi” di Bolzano dove si è diplomata nel 2000. Successivamente ha proseguito gli studi alla “Universität für Musik und Darsellende Kunst” di Vienna con Rahel Stoellger dove si è diplomata nel 2005 con il massimo dei voti.

Ha pertecipato a vari corsi di perfezionamento tenuti da importanti maestri quali: Carsten Eckert, Dorothee Oberlinger, Dan Laurin, Daniel Brüggen, Han Tol, Peter Van Heyghen e Carin van Heerden.

Svolge attività concertistica come solista e con diversi gruppi: con Harmonia Suavis e Ars Viva (musica del 600 e 700) con il Trio NaDai (Jazz, Baroque and more...) e con il gruppo tirolese s`Spinnradl. Ha partecipato a importanti manifestazioni (Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Forum Musik Kaltern, Klangdom Brixen, Festival di Pasqua (Roma) Festival Lodoviciano di Viadana ).
Nel 2012 e 2013 concerti con Arsrosa con il patrocinio della Provincia di Blozano.
Ha partecipato a registrazioni televisive (RAI) e a un film-documentario: "Arcomai. Die Farben der Musik/I colori della musica" (2013) di Helmut Lechthaler e Lucia Von Mörl.

Birgit Pircher si occupa anche intensamente del repertorio contemporaneo per flauto dolce.
Insegna flauto dolce presso L`Istituto Musicale di Lana (BZ).

                           

                               Paolo Tognon, Dulzian


                                                                                                                                                                                     ©Karlheinz Sollbauer


Paolo Tognon, ist auf alle frühen Fagottarten (Dulzian, barockes und klassische Fagott) spezialisiert. 1991 wurde Tognon in das Europäische Union Barockorchester berufen.

Zuvor war er bereits mit anderen namhaften Orchestern aufgetreten. Zu nennen sind hier Les Arts Florissants, Concerto Köln, The Amsterdam Baroque Orchestra, Capella Savaria, Wiener Akademie, Le Concert des Nations, The Harp Consort, Capella Leopoldina Graz unter der Leitung von: G. Leonhardt, F. Bruggen, W. Christie, C. Hogwood, T. Koopman, J.Savall, R. Jacobs, R. Goodman, P. Nèmeth, M.Haselbock, P. Neumann, G. Garrido, sind nur einige der Persönlichkeiten unter denen Tognon bei bekannten Festivals in Europa, Amerika, und dem Mittleren Osten spielte.

In Italien arbeitet er mit mehreren Ensembles, zu ihnen zählen Accademia Bizantina, Cappella di S. Petronio, Capella Ducale Venetia, Athestis Consort, La Stagione Armonica, Consort Veneto, Ensemble barocco Sans Souci, Il Viaggio Musicale, La bande des Hautbois du Roy, Quoniam (Dulzian consort) unter der Leitung von: S. Vartolo, R. Gini, L. Picotti, S. Balestracci, C. Chiarappa, G. Acciai, G. Toffano. An Aufnahmen die in Zusammenarbeit mit renomierten europäischen Fernsehstationen enstanden war er ebenso beteiligt, wie an mehr als 100 CD-Einspielungen.
2005/06 Professur für historische Fagottinstrumente am Conservatoire National Superior de Musique et de Dance de Paris und am Conservatorio di Padova. Er hielt Meisterklassen an den Konservatorien von Adria, Vicenza und Verona.

Ha studiato la prassi esecutiva di tutti i fagotti storici con i migliori specialisti. Nel 1991 è stato selezionato quale fagotto solista dell’European Union Baroque Orcherstra e successivamente ha collaborato con gli ensemble e direttori più prestigiosi, quali: Les Arts Florissants, The Amsterdam Baroque Orchestra, Concerto Koln, Capella Savaria, Wiener Akademie, Le Concert de Nations, Le Concert Spirituel, The Harp  Consort, Ensemble Elyma, Accademia Bizantina, L’Arte dell’Arco, Capella Ducale VenetiaAccademia del S. Spirito, I Filarmonici, Ensemble barocco Sans Souci  suonando con: G.Leonhardt, F.Bruggen, W.Christie, T.Koopman, J.Savall,C.Hogwood,  P.Nèmeth, R.Jacobs, G.Garrido, P.Neumann, A.Lawrence King, S.Preston, R.Goodman e in Italia con: L.Picotti, F.M.Bressan, S.Balestracci, S.Vartolo, R.Gini, F.Guglielmo, E.Gatti, A.Cetrangolo, G.Acciai, A.Martini,G. Nalin. Ha suonato in tutta Europa,  America e Medio Oriente, registrando più di 100 dischi, anche in veste di solista al fagotto (sonate di Vivaldi, Mercy, Boismortier) con orchestra  (concerti di Fasch e Graupner ,Telemann con la Capella Savaria diretta da P.Nèmeth e  con I Filarmonici di Verona, Collegium, Pro Musica) e alla dulciana ottenendo premi della critica discografica, quali: premio A.Vivaldi promosso dalla fond.Cini di Venezia e sulle riviste tedesche: Alte Muzik Aktuell e Toccata. Recentemente si esibito come solista con l’orchestra finlandese Musicians of the King’s Road.

Ha pubblicato nel 2001, il primo articolo italiano sulle origini storiche del fagotto sulla rivista Hortus Musicus. Ha insegnato fagotto barocco e dulciana presso la Scuola di Musica Antica di Venezia dal 1994 al 2002 e tenuto seminari specifici sui fagotti storici per i Conservatori di: Padova Adria, Vicenza e Livorno.

E` stato Prof.  di Fagotti Storici presso il dipartimento di musica antica del Conservatoire National Supèrior de Musique et de Dance de Paris, dove ha insegnato fino al 2007. Ha fondato e coordina La Bande des Hautbois du Roy e Quoniam, consort di dulciane.



                  Marco Vincenzi, Organist und Cembalist


 
                                                                                                                                                         ©Karlheinz Sollbauer


aus Verona, erlangte 1984 sein Diplom in Orgel und Komposition am Konservatorium Verona, er studierte bei M.o Umberto Forni. 1989 schloss er sein Cembalostudium bei M.o Sergio Vartolo mit Diplom am Konservatorium von Mantova ab. Er besuchte mehrere Meisterkurse nahmhafter Musiker wie C. Tilney, T. Koopman Cembalo, J.L.G. Uriol, L.F. Tagliavini, W. Van De Pol Orgel, J. Langlais  romantisches und zeitgenössisches Repertoire aus Frankreich für Orgel. Rege Konzerttätigkeit als Solist und Dirigent mit verschiedenen kammermusikalischen Formationen.
Teilnahme an Festivals wie Ente Rocca di Spoleto, Festival Lodoviciano di Viadana, Teatro Olimpico di Vicenza, Fondazione Levi, Festival di Musica Antica di Trento, Festival Monteverdi di Cremona, Antichi Organi di Bologna, Ente Lirico Arena di Verona. Er spielte in ganz Italien und im europäischen Ausland, beim "Barokkmuusika Festival" in Estland, beim Festival Cervantino in Mexiko, in Russland und den Vereinigten Staaten.

Er nahm an Fernsehaufnahmen teil (Rai) und spielte mehrere Cds ein, im Ensemble und als Solist am Cembalo und an der Orgel. Unter anderem nahm er an einem Dokumentarfilm von ARTE France teil: "D`amore e di guerra"  über Combattimento di Tancredi e Clorinda von Monteverdi, Regie Ilinca Gheorghiu.

Er ist Organist an der historischen Orgel "De Lorenzi" an der Pfarrkirche von Pescantina (VR).Er unterrichtete an den Konservatorien von Sassari, Adria, Rovigo, Potenza und Venezia. Aktuell ist er Dozent für Cembalo am Konservatorium "E.F. Dall`Abaco" in Verona.

Organista e clavicembalista veronese, si è diplomato nel 1984 con il massimo dei voti in Organo e Composizione organistica al Conservatorio di Verona sotto la guida del M.o Umberto Forni e nel 1989 con il massimo dei voti in Clavicembalo al Conservatorio di Mantova sotto la guida del M.o Sergio Vartolo. Ha seguito vari corsi di interpretazione e perfezionamento con i più importanti musicisti: C. Tilney, T. Koopman per la musica clavicembalistica; J.L.G. Uriol, L.F. Tagliavini, W. Van De Pol per il repertorio organistico antico e barocco, J. Langlais per il repertorio organistico romantico e contemporaneo francese. Svolge intensa attività concertistica sia di solista sia di direttore e concertatore in diverse formazioni cameristiche barocche, partecipando a importanti manifestazioni (Ente Rocca di Spoleto, Festival Lodoviciano di Viadana, Teatro Olimpico di Vicenza, Fondazione Levi, Festival di Musica Antica di Trento, Festival Monteverdi di Cremona, Antichi Organi di Bologna, Ente Lirico Arena di Verona...). Ha suonato in tutta Italia e in diversi paesi europei, al "Barokkmuusika Festival" in Estonia, al Festival Cervantino in Messico, in Russia e negli Stati Uniti.

Ha partecipato a registrazioni televisive (RAI e altre emittenti locali), ha al suo attivo incisioni discografiche, sia in formazione sia come solista di organo e clavicembalo. Ha inoltre partecipato a un film-documentario (una coproduzione italo-francese) per ARTE France: " D`amore e di guerra" ovvero sul Combattimento di Tancredi e Clorinda di Monteverdi, regia di Ilinca Gheorghiu.

È organista sullo storico organo "De Lorenzi" della parrocchiale di Pescantina (VR). Ha insegnato nei Conservatori di Musica di Sassari, Adria, Rovigo, Potenza e Venezia. Vincitore di cattedra, è attualmente docente di Clavicembalo presso il Conservatorio Statale di musica "E.F. Dall’Abaco" di Verona.